Bäume gefährden Staudamm des Gehrenbachsees in Schwerte-Ost

Hochwasserschutz

Der künstliche See unterliegt der Talsperrenaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg, die eine Rodung verlangt hat. Die Arbeiten beginnen in der nächsten Woche.

Schwerte-Ost

, 24.11.2018, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bäume gefährden Staudamm des Gehrenbachsees in Schwerte-Ost

Gefällt werden aus Sicherheitsgründen Bäume auf dem Staudamm des Gehrenbachsees. © Reinhard Schmitz

Seine Ufer vor den Toren der Kreinberg-Siedlung laden zum Spaziergang ein. Trotzdem ist der Gehrenbachsee kein reines Naherholungsgebiet. Angelegt wurde er im Jahre 1977 als Regenrückhaltebecken, um Überschwemmungen zu vermeiden. 91.500 Kubikmeter Wasser passen in den künstlichen See, wie der Internet-Enzyklopädie Wikipedia zu entnehmen ist.

Gewässer wird jährlich geprüft

Deshalb unterliegt der See der Talsperrenaufsicht der Bezirksregierung. „Er wird jedes Jahr geprüft“, berichtet der städtische Gewässerschutzbeaufragte, Martin Thal. Vor allem der Staudamm, der sich in dem Knick von dem Hochwasserüberlauf unten an der Lichtendorfer Straße bis zu dem kleinen Parkplatz gegenüber dem Regenrückhaltebecken der Autobahn A1 hinzieht.

Lichtendorfer Straße für eine Woche halbseitig gesperrt

Dort wurde eine Gefahr durch die teils mächtigen Bäume erkannt, die im Laufe der Jahrzehnte hochgeschossen sind. Denn wenn die Stämme bei einem starken Sturm umfielen, könnte ihr Wurzelwerk aus dem Bauwerk gerissen werden und dessen Stabilität beeinträchtigen. „Wir haben von Arnsberg eine Verfügung, dort komplett abzuroden“, sagt Thal. In der kommenden Woche würden die Arbeiten von der Fachfirma Henry vorgenommen. Die Lichtendorfer Straße muss dafür etwa eine Woche lang halbseitig gesperrt werden. Für die Bäume werde Ausgleich an anderer Stelle geschaffen. Auf dem Damm würden später nur Gras eingesät und Büsche gesetzt.

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