„Bad-Bank“ der WestLB kommt beim Abbau der Altlasten voran

Die „Bad Bank“ der WestLB, EAA, kommt beim Abbau der milliardenschweren Altlasten der zerschlagenen Landesbank weiter zügig voran. Bis zum Jahresende sollen mehr als 90 Prozent der übernommenen Kredite, Wertpapiere und Beteiligungen, sowie mehr als 85 Prozent des übernommenen Handelsbestandes der WestLB abgebaut sein, wie EAA-Vorstandssprecher Matthias Wargers am Mittwoch in Düsseldorf ankündigte. Allein im ersten Halbjahr sei etwa das Kredit- und Wertpapierportfolio der EAA um fast 10 Prozent auf rund 16,4 Milliarden Euro reduziert worden.

28.08.2019, 12:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die EAA war die erste „Bad Bank“ Deutschlands. Sie war 2009 gegründet worden, um faule Kredite und andere riskante Posten der damals schon wankenden WestLB zu übernehmen. 2012 wurde die einst einflussreichste Landesbank Deutschlands zerschlagen und die EAA musste weitere Papiere übernehmen. Insgesamt summierten sich die Altlasten damals auf einen dreistelligen Milliardenbetrag.

Wargers bekräftigte die Absicht der EAA, die Ziele der Abwicklung vor dem ursprünglich angepeilten Zieljahr 2027 zu erreichen. Die EAA werde deshalb prüfen, wie der Abbau der verbliebenen Bestände und der damit verknüpften Risiken effektiv weiter vorangetrieben werden könne.

Weitere Meldungen