Baby hat es besonders eilig - und kommt im Rettungswagen auf die Welt

Ungewöhnlicher Einsatz

Bis zum Krankenhaus wollte dieses kleine Baby partout nicht mehr warten - Blaulicht hin oder her. Deshalb kam es in der Nacht zu Donnerstag im Rettungswagen zur Welt. Alle sind wohlauf.

Lünen

, 15.11.2018, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Baby hat es besonders eilig - und kommt im Rettungswagen auf die Welt

Notfallsanitäter Pascal Hollweg (2. v. l.) und Rettungssanitäter Timo Pfaffenbach (3. v. l.) besprachen mit dem Leiter der Feuerwehr, Rainer Ashoff (rechts), und dem Teamleiter Rettungsdienst, Tim Kewitz (links), den Einsatz und freuten sich über Nachricht, dass Mutter und Kind wohlauf sind. © Stadt Lünen

Um 4.13 Uhr in der Nacht war die Rettungswache Brambauer alarmiert worden und der Rettungswagen rückte zur Königsheide aus. Nur zwölf Minuten später konnten Notfallsanitäter Pascal Hollweg und Rettungssanitäter Timo Pfaffenbach die Geburt eines gesunden Mädchens im Rettungswagen protokollieren. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Nichtmal ein Notarzt dabei

Die Zeit hatte nicht einmal ausgereicht, um einen Notarzt anzufordern. Nachdem die Sanitäter die Nabelschnur durchtrennt hatten, transportierten sie die Mutter mit dem Neugeborenen auf dem Arm weiter ins St.-Marien-Hospital.

Für Hollweg und Pfaffenbach war das ein Einsatz, an den sie sich wohl noch lange erinnern werden. Der erfahrene Sanitäter Hollweg sagte, in sechs Jahren Dienstzeit sei es die erste Geburt gewesen, die er im Rettungswagen begleitet habe. Die Nachbesprechung des ungewöhnlichen Einsatzes führte der Leiter der Feuerwehr, Rainer Ashoff, persönlich mit der Rettungswagenbesetzung durch.

Feuerwehr schlägt den Namen „Florentine“ vor

Aus dem Krankenhaus kam dann später die Bestätigung: Mutter und Tochter geht es gut. Mit 2970 Gramm Gewicht und 51 cm Körperlänge startete das Mädchen ins Leben. Einen Namen hatten die Eltern noch nicht gefunden, die Feuerwehrleute empfahlen aber spontan „Florentine“ – angelehnt an Florian, den Schutzpatron der Feuerwehr.

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