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Baby erdrosselt: Staatsanwältin fordert acht Jahre Haft

Für die Tötung ihres neugeborenen Babys im niederrheinischen Nettetal soll eine 24-Jährige acht Jahre hinter Gitter. Das forderte die Staatsanwältin am Montag am Krefelder Landgericht. Auch wenn die angeklagte Mutter zur Tatzeit möglicherweise vermindert schuldfähig gewesen sei, müsse die Tat als Totschlag gewertet werden.

16.07.2018
Baby erdrosselt: Staatsanwältin fordert acht Jahre Haft

Im Krefelder Prozess um die Tötung eines neugeborerenen Babys wird an diesem Montag das Urteil erwartet. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Die Deutsche soll am 12. Oktober 2017 in ihrem Zimmer im Haus ihrer Eltern einen Jungen lebend zur Welt gebracht haben. Laut Anklage erdrosselte sie ihr Baby unmittelbar nach der Geburt mit einem T-Shirt. Die Verteidigerin plädierte für ein mildes Urteil. Die Auszubildende sei in diesem Moment nicht bei Sinnen gewesen. Der Prozess hatte vor gut drei Monaten begonnen. Das Urteil sollte gegen Montagmittag verkündet werden.

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