BUND klagt gegen CO-Pipeline zwischen Krefeld und Dormagen

Im jahrelangen Streit um eine Kohlenmonoxid-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld hat der BUND wie geplant Klage eingereicht. Die Leitung müsse dauerhaft gestoppt werden, sagte ein BUND-Sprecher am Mittwoch. Die Bayer-Kunststoffsparte - heute Covestro - hatte die 67 Kilometer lange Leitung zur Versorgung des Werkes in Krefeld mit Kohlenmonoxid 2011 fertiggestellt, aber bisher wegen früherer Klagen und zahlreicher Proteste nicht in Betrieb genommen.

01.11.2018, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BUND klagt gegen CO-Pipeline zwischen Krefeld und Dormagen

Hinter einem Pipeline-Hinweisschild ist in Monheim das Bayer-Werk zu erkennen. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Die aktuelle Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf richtet sich gegen einen Planungsänderungsbeschluss vom Sommer 2018. Damit sollten Abweichungen von der ursprünglichen Baugenehmigung von 2007 nachträglich genehmigt und die Sicherheit der Leitung erhöht werden. Covestro hält die Leitung weiter für dringend notwendig. Aus Sicht des BUND sind dagegen die Risiken einer unterirdischen Leitung mit dem tödlichem Atemgift mitten durch Wohngebiete weiterhin nicht beherrschbar.

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