BUND fordert Aufklärung über schwelende Bergbauhalden in NRW

„Berge“ sagen Fachleute zu dem tauben Gestein, das bei der Kohleförderung übrig bleibt. Es ist nutzlos und wird zu Halden aufgeschüttet. In den Steinen stecken aber Kohlereste. Sie entzünden sich und brennen teils seit Jahrzehnten - auf Kosten der Umwelt.

13.12.2018, 06:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
BUND fordert Aufklärung über schwelende Bergbauhalden in NRW

Der BUND fordert Aufklärung über die seit vielen Jahren schwelenden Halden aus dem Abbau. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Kurz vor dem endgültigen Ausstieg aus der Steinkohleförderung in Deutschland fordert die Umweltorganisation BUND Aufklärung über Halden aus dem Abbau der Vergangenheit, die seit vielen Jahren schwelen. „Allein in Nordrhein-Westfalen treten in zehn Halden lang andauernde Schwelbrände auf. Dort werden unbekannte Mengen schädlicher Gase freigesetzt“, sagte BUND-Bergbauexperte Dirk Jansen der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sehen das Problem, das alle ehemaligen Bergbaubetreiber haben“, sagte ein RAG-Sprecher. Die Kohleförderung endet offiziell Ende nächster Woche mit der letzten Ruhrgebietszeche in Bottrop.

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