Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BASF schließt Übernahme wichtiger Teile von Rivale Bayer ab

Der Chemiekonzern BASF hat die Übernahme wichtiger Geschäftsteile von Konkurrent Bayer abgeschlossen. Bei der Transaktion handele es sich um eine strategische Ergänzung in den Bereichen Biotechnologie, Pflanzenschutz und Digital Farming, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Ludwigshafen am Rhein mit.

01.08.2018
BASF schließt Übernahme wichtiger Teile von Rivale Bayer ab

Das Logo des Chemiekonzerns BASF. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Für den Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer galt der Verkauf der Geschäfte und Vermögenswerte an den Rivalen BASF als Voraussetzung für die Integration des US-Saatgutherstellers Monsanto in eigene Konzernstrukturen. Der Verkauf war eine Auflage der Kartellbehörden.

BASF hatte im Oktober 2017 und im April 2018 Vereinbarungen zum Erwerb von Geschäften und Vermögenswerten unterzeichnet, die Bayer zum Verkauf angeboten hatte. Der Kaufpreis beträgt dem Unternehmen zufolge 7,6 Milliarden Euro. Damit übernimmt BASF etwa 4500 Mitarbeiter des Konkurrenten. Mit dem Kauf von Monsanto steigt Bayer zum weltgrößten Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf. Es ist die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland.

Weitere Meldungen