Regionalzug prallt auf Auto: vier Fahrgäste verletzt

Eine 81 Jahre alte Autofahrerin biegt an einem Bahnübergang falsch ab und fährt aufs Gleis. Wenig später rollt ein Regionalzug mit 200 Fahrgästen heran.

21.11.2019, 09:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der Kollision eines Regionalzugs mit einem Auto in Mönchengladbach sind vier Fahrgäste verletzt worden. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus, wie die Bundespolizei erklärte. Die 81 Jahre alte Autofahrerin, die den Angaben nach am Donnerstagmorgen von einem Bahnübergang falsch aufs Gleis abgebogen war und dann ihren Wagen noch rechtzeitig verlassen konnte, erlitt einen Schock. „Sie hat sehr viel Glück gehabt“, sagte Polizeisprecherin Dajana Burmann.

Die 200 Fahrgäste, die in dem RE4 in Richtung Düsseldorf unterwegs waren, stiegen nach Angaben der Bahn in Busse um. Die 81-Jährige war nach Erkenntnissen der Bundespolizei in der morgendlichen Dunkelheit an einem Bahnübergang aufs Gleis abgebogen - vermutlich, weil sie es für die Straße hielt. „Dann muss sie sich festgefahren haben“, sagte Burmann. Menschen, die das mitbekamen, hätten die Frau in Sicherheit gebracht. Kurz danach sei der Zug in das Auto gefahren.

Die Strecke zwischen Mönchengladbach-Rheydt und Baal blieb für Räumungsarbeiten zunächst gesperrt. „Das Auto ist unter dem Zug verkeilt, so dass man Spezialgerät braucht, um das Auto wegzubekommen“, sagte ein Bahnsprecher. Man könne nicht sagen, wann die Strecke wieder freigegeben werde. Betroffen waren Regionalzüge der Linien RE4 und RB33. Die Bahn setzte nach eigenen Angaben Busse als Ersatzverkehr ein.

Der Bahnübergang sei mit einem Lichtzeichen und einer Halbschranke gut gesichert, sagte der Bahnsprecher. Das sei keine besonders gefährliche Stelle.

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