Auszeichnung: Nach deutscher Landschaftsarchitektin benannt

Die in Deutschland geborene Landschaftsarchitektin Cornelia Hahn Oberlander (98) wird mit einem nach ihr benannten Preis geehrt. Ab 2021 werde alle zwei Jahre der mit 100 000 Dollar (etwa 90 000 Euro) dotierte „Oberlander-Preis“ für herausragende Landschaftsarchitektur vergeben, teilte die Cultural Landscape Foundation in Washington mit. Sie sei „überwältigt und hingerissen“, ließ Oberlander mitteilen.

03.10.2019, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die 1921 in Mülheim an der Ruhr geborene Landschaftsarchitektin war 1938 mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten in die USA geflüchtet. Sie studierte unter anderem an der Elite-Universität Harvard und arbeitet seit mehr als 70 Jahren in ihrem Beruf. Inzwischen lebt Oberlander, die selbst vielfach ausgezeichnet und von der „New York Times“ zur „Grande Dame der Landschaftsarchitektur“ gekürt wurde, im westkanadischen Vancouver.

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