Austausch des roten Pflasters wurde im Vorjahr abgelehnt

dzKosten zu hoch

Das Pflaster in der Allee war im Vorjahr bereits Gegenstand im Planungs- und Bauausschuss. Ein umfangreiches Konzept zur Barrierefreiheit wurde letztendlich aber nur in Teilen umgesetzt.

Holzwickede

, 13.09.2019, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Allee, Poststraße, Kirchstraße, Hamburger Allee – diese Gemeindestraßen waren im Vorjahr bereits Teil einer Machbarkeitsstudie zur Barrierefreiheit im öffentlichen Straßenraum im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).

Neben taktilen Elementen für sehbehinderte Menschen, abgesenkten Bordsteinen und neuem Pflaster vor dem Edeka-Supermarkt an der Kirchstraße sah die Machbarkeitsstudie auch vor, dass sowohl das Pflaster in der Allee als auch in der Poststraße getauscht werden sollen. Mit 520.000 und 195.000 Euro waren das die Kostenschwerpunkte im Konzept, das Gesamtkosten knapp unter 1 Millionen Euro aufwies.

Für die Allee sah das Konzept eine einheitliche Neupflasterung für einen übersichtlichen Verkehrsraum vor. Der Planungs- und Bauausschuss lehnte das aus Kostengründen im März 2018 ab. In der folgenden Ratssitzung wurden lediglich genannte Maßnahmen für 50.000 Euro beschlossen. Die sind mittlerweile auch alle umgesetzt worden, kosteten am Ende gut 70.000 Euro.

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