Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Außenseiter lassen aufhorchen

Tennis

Bei den Kamen Open lassen die Außenseiter aufhorchen. Die haben am Samstag in den Halbfinalspielen ihre Chance - mehr aber wohl auch nicht.

Kamen

, 29.06.2018 / Lesedauer: 3 min
Außenseiter lassen aufhorchen

Der Vorsitzende des VfL Tennis Kamen Dr. Peter Puth (v.l.) , WTV-Präsident Robert Hampe und Bürgermeister Hermann Hupe freuen sich schon auf die Finalspiele der Kamen Open.

Kamen. Die 3. Kamen Open, die internationalen NRW-Meisterschaften der Herren, auf der Anlage des VfL Kamen sind bisher ein gutes Pflaster für „Underdogs“: Drei Qualifikanten hatten den Sprung in die Runde der letzten Acht geschafft, zwei stehen nun im Halbfinale. Fabian Marozsan aus Ungarn (ATP 1383) fordert dort nun den großen Favoriten Dimitar Kuzmanov (ATP 329/TC Luitpoldpark München). Der Bulgare ist nunmehr seit acht Spielen ungeschlagen und will diese Siegesserie natürlich weiter ausbauen. In Kamen könnte er am Sonntag seinen zweiten Titel bei einem mit 15.000 US-Dollar dotierten ITF-Turnier binnen acht Tagen einfahren.

Kuzmanov ist bei diesem Turnier einer der wenigen Gesetzten, die der Favoritenstatus nicht zu lähmen, sondern zu beflügeln scheint - in seinen bisherigen drei Partien hat der 24-Jährige gerade einmal acht Spiele abgegeben. Dagegen hatte der 18-jährige Fabian Marozsan im bisherigen Turnierverlauf geradezu Schwerstarbeit zu verrichten: Er hat schon sechs Matches „auf dem Buckel“ und musste im Viertelfinale beim 6:7(4), 6:0, 6:3 gegen den Schweden Filip Bergevi über die volle Distanz gehen.

Während sich Marozsan heimlich still und leise in die Vorschlussrunde gespielt hat, hatte Tim Rühl (ATP 1467 /TC Wolfsberg Pforzheim) bereits am Donnerstagabend für einen Paukenschlag gesorgt, als er den topgesetzten Belgier und Turniersieger des Jahres 2016, Christopher Heyman (ATP 290/TC Bredeney) aus dem Turnier nahm. Und der Lauf des Collegestudenten ist noch nicht beendet, im Match zweier Qualifikanten setzte sich der Deutsche gegen den Russen Dimitry Voronin (ATP 968) durch und benötigte diesmal nur zwei Sätze, 6:4, 6:4 hieß das Endergebnis.

Im Halbfinale fordert Rühl nun den neben Kuzmanov zweiten verbliebenen Gesetzten im Feld: Der an fünf gesetzte US-Amerikaner Sekou Bangoura aus Florida (ATP 392).

Während die Finalisten im Einzel am Samstag ab 13 Uhr ermittelt werden, stehen die Teilnehmer des Doppel-Endspiels schon fest. Nach den Einzel-Halbfinals spielen die an vier gesetzten Tschechen Petr Nouza und David Skoch gegen Marco Neubau (Spanien) und Robert Strombach (Deutschland) um den Titel. Das Einzelfinale steigt Sonntag um 12 Uhr.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt