Ausschuss fehlt Kostenkalkulation für Universiade-Bewerbung

Die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Universiade 2025 hängt an einer belastbaren Kostenkalkulation. „Anhand der Präsentation der Planer wurde deutlich, dass die Region das Projekt gerne durchführen würde“, sagte die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Dagmar Freitag, am Mittwoch, „doch es wurden keine Angaben über die anfallenden Kosten gemacht.“

16.10.2019, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausschuss fehlt Kostenkalkulation für Universiade-Bewerbung

Euro-Münzen liegen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

Somit müsse der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh), der für die Bewerbung verantwortlich ist, in den nächsten Wochen Gespräche mit den betroffenen Kommunen und dem Bundesministerium des Innern (BMI) führen, um laut Freitag eine „belastbare und nachhaltige Kostenkalkulation“ aufzustellen und auch die Kostenaufteilung zu definieren.

„Die Gespräche müssen zügig ablaufen, da die Entscheidung über die Vergabe der Universiade 2025 im Mai 2020 gefällt wird“, sagte Freitag. Die Weltspiele der Studenten, an denen alle zwei Jahre 10 000 Athleten und Offizielle teilnehmen, fanden 1989 in Duisburg zum ersten und bislang letzten Mal in der 60-jährigen Geschichte der Spiele in Deutschland statt.

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