Ausgleich für den Ausbau auch in Ascheberg und Nottuln

dzKeine Flächen

Der Landesbetrieb muss Ausgleichsmaßnahmen in der Natur für den Autobahnausbau leisten. Nicht alle jedoch sind in der Nähe geplant.

09.09.2019, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Autobahn soll von bisher 30 auf 36 Meter und damit um eine Fahrspur je Fahrtrichtung verbreitert werden. Nach Angaben der Straßenplaner ist der Ausbau weitgehend „symmetrisch“ verbreitert werden, also um die gleiche Breite an jeder Seite. Einzige Ausnahme ist in Höhe von Werne-Stockum, wo die Autobahn nur an der Westseite verbreitert wird, um der Wohnbebauung nicht noch näher zu kommen.

Da der Ausbau der Autobahn ein erheblicher Eingriff in Natur und Landschaft ist, sind dafür auch Ausgleichsmaßnahmen notwendig. Diese landschaftspflegerischen Maßnahmen sind jedoch nur zum Teil in der Nähe des Autobahnabschnitts möglich wie in Bergkamen. „Es sind dort nicht ausreichend Flächen verfügbar“, sagt Projektleiter Roland Krumm. Stattdessen sind Ausgleichsmaßnahmen in Ascheberg und Nottuln geplant.

Die Straßenbaubehörde soll bei der Suche nach Flächen für Ausgleichsmaßnahmen landwirtschaftliche Flächen so weit wie möglich schonen. Wenn es keine verfügbaren Flächen vor Ort gibt, soll sie auf öffentliche Flächen im gleichen Naturraum zurückgreifen, der die gesamte westfälische Tieflandbucht umfasst.

In Ascheberg sind die Maßnahmen in der Nähe des Rastplatzes „Mersch“ geplant und in Nottuln im „Kompensationsflächenpool Limbergen“. Beide Flächen sind im öffentlichen Eigentum.

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