Ausführliche Stellungnahme der Stadtverwaltung

dz2019 keine Instandsetzung

von Meike Marbach

Fröndenberg

, 30.10.2018, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

„So simpel ist das leider alles nicht. Wir können nicht einfach einen Straßenbauer mit der Sanierung beauftragen“, sagt Markus Törnig vom Fachbereich 3 der Stadtverwaltung. Der Leiter der Abteilung Tiefbau und Grünflächen kann den Ärger der Autofahrer verstehen, eine akute Gefahr sieht er allerdings zurzeit nicht. Die Wickeder Straße sei Teil eines mehrstufigen, umfangreichen Gesamtprojekts, das für den Haushalt 2019 nicht eingeplant sei. Hoffnung auf schnelle Besserung der Situation kann Törnig den Pendlern also nicht machen. Es sei momentan und auch schon seit Jahren in der Tat nicht schön, die Wickeder Straße zu befahren, aber eine Gefährdung für die Fahrzeuge oder gar die Verkehrsteilnehmer kann er nicht ausmachen. Regelmäßig werde der aktuelle Zustand überprüft. „Es ist eine Buckelpiste, sicherlich, aber nicht gefährlich. Gefährlich wird es erst durch das Verhalten vieler Autofahrer, die wirklich über lange Zeit die Gegenfahrbahn nutzen. Und das ist eigentlich nicht notwendig“, ist Markus Törnig überzeugt.

Bevor eine Sanierung der Wickeder Straße sinnvoll sei, muss die Stadt zunächst die Ursache für den schlechten Zustand finden. „Wir haben den Abwasserkanal im Verdacht, müssen den aber zunächst sehr aufwendig überprüfen“, so der Tiefbau-Leiter. Es könne also nur in folgenden Schritten laufen: eine Entschlammung des Kanals mit sofortiger Überprüfung und sehr schneller Sanierung. Erst danach sei an eine Instandsetzung der Wickeder Straße überhaupt zu denken. „Das ist sicherlich alles sehr unbefriedigend für den Bürger, aber momentan nicht zu ändern. Die finanziellen Mittel sind dafür zurzeit nicht aufzubringen“, verweist Törnig auf aktuell hohe Baukosten und dringlichere Projekte.

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