Ausbau der Elektromobilität soll die Schwerter Luft sauberer machen

Umweltschutz

Elektromobilität ist laut Land und Kommunen das Heilmittel gegen dreckige Luft - der Bund steuert 750.00 Euro dazu. Doch was genau steckt hinter dem sogenannten NOX-Block-Projekt?

Schwerte

, 14.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausbau der Elektromobilität soll die Schwerter Luft sauberer machen

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos präsentieren das NOX-Block-Projekt © Ingo Rous

Das sogenannte NOX-Block-Projekt soll die Luftqualität in Schwerte, Iserlohn und Dortmund verbessern. Es entsteht in Zusammenarbeit mit den städtischen Versorgern, dem Unternehmen Ubitricity und den Universitäten Dortmund und Wuppertal. Geplant ist der Ausbau in der Stadt und in den Ortsteilen für Mitte 2020, meldet die Stadt.

Insgesamt sollen bis zu 680 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge aufgebaut werden - 100 davon in Schwerte. Während in Dortmund Lichtmasten als Ladestationen benutzt werden können, geht das in Schwerte nur bedingt. Problem sind die begrenzten Lagen der Lichtmasten. In Schwerte sollen deshalb Ladepoller und Wandladestationen von Drittanbietern herhalten.

Bund fördert das Projekt mit 750.000 Euro

Die Grenzwerte der Stickoxidkonzentrationen in der Atemluft werden in deutschen Ballungsräumen nach wie vor überschritten. Mit dem NOX-Block-Projekt soll Elektromobilität gefördert und ein Block gegen Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid gesetzt werden. Der Elektro-Verkehr soll helfen die Emissionen zu verringern und die Luftqualität zu verbessern. Der Bund fördert das Projekt übrigens mit 750.000 Euro

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerte, Michael Grüll, ist überzeugt vom NOX-Block: „Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum ist ein weiterer Baustein zur Steigerung der Akzeptanz von Elektromobilität“.

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