Aus der Zeit der alten Zechen

01.08.2018, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aus der Zeit der alten Zechen

Am Thabrauck erinnert eine Tafel an die frühere Zeche. Friedrich-Wilhelm Wunderlich und Joachim Huske kennen sich damit aus. © Udo Hennes

Kinder des Ruhrgebietes wissen, dass hier in der Gegend vor vielen Jahren einmal Kohle abgebaut wurde. Tausende von Bergleuten sind in die Gruben eingefahren oder haben die Kohle an der Erdoberfläche überirdisch abgetragen. In Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Unna oder Bergkamen gab es große Zechen. Doch die sind schon lange geschlossen. In diesem Jahr geht der Bergbau im Ruhrgebiet endgültig zu Ende.

Auch in Fröndenberg gab es Bergbau, zum Beispiel eine Zeche in Strickherdicke am Thabrauck. Manche Familie lebte in der Vergangenheit vom Bergbau. Großväter und Urgroßväter haben nach Kohle gegraben. Weil sie früher so wertvoll war und zum Heizen gedient hat, nannte man die Kohle auch schwarzes Gold.

Zu Erinnerung will diese Zeitung über den früheren Bergbau in Fröndenberg berichten und sucht nach alten Bildern und Gegenständen wie zum Beispiel Grubenlampen oder Menschen, die noch Geschichten von damals erzählen können.

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