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Der Holzwickeder SC hat mit einem 1:0-Sieg gegen die TSG Sprockhövel am ersten Spieltag in der Oberliga Westfalen gleich seinen ersten Dreier eingefahren.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 12.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Von einem Start nach Maß zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben. Dennoch: Der HSC hat mit einem 1:0-Sieg gegen die TSG Sprockhövel am ersten Spieltag in der Oberliga Westfalen gleich seinen ersten Dreier eingefahren, was letztlich zählt.

Bis allerdings Sieg und Punkte im Sack waren, hatten die Holzwickeder jede Menge Widerstand zu brechen. Vor allem in der ersten halben Stunde der Partie konnten die Platzherren ihren Respekt vor der TSG nicht verbergen. Glück hatten die Schmeing- Mannen in dieser Phase insofern, als die Gäste zwar optisch überlegen waren, vor dem Tor von HSC-Schlussmann Kevin Beinsen mit ihrem Latein zumeist am Ende waren. Mit zunehmender Spieldauer kam der HSC besser ins Spiel. Nach gut einer halben Stunde bot sich den Hausherren dann die erste, dafür aber richtig dicke Torchance: Nico Berghorst war über die rechte Seite in den Strafraum der TSG eingedrungen, hatte eigentlich freie Bahn, doch Gästekeeper Bruno Staudt machte dem Vorhaben mit einer guten Reaktion einen Strich durch die Rechnung. Zwei Minuten später hatte auch der aufgerückte Nils Hoppe mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze aus keinen Erfolg. Kurz vor der Pause mussten auch die Platzherren das Glück bemühen, als Sprockhövels Hauswerth das HSC-Gehäuse nur knapp verfehlte.

Auch nach der Pause sollte sich zunächst nicht viel am Spielverlauf ändern. Als dann Nico Berghorst (52.) im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht wurde, zeigte Schiedsrichter Felix Weller (Siegen) unmissverständlich auf den ominösen Punkt. Mirco Gohr zeigte in der Folge keine Nerven und überwand Bruno Staudt sicher zum 1:0 für seine Farben. Damit waren die Gäste gezwungen, ihre phasenweise zurückhaltende Spielweise aufzugeben, sodass sich ein munterer Kick vor den gut 600 Zuschauern entwickelte.

Dennoch wirkte Sprockhövel eigentlich nur bei Standartsituation wie Freistöße wirklich gefährlich. Mitten in diese erste Drangperiode hatte dann der Holzwickeder SC (67.) eine richtig dicke Torchance: Nach einer schönen Kombination über Marcel Duwe und Dominik Hanemann kam Kaniwar Uzun im Fünfmeterraum der Gäste völlig frei ans Leder. Er brachte den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle. Das 2:0 wäre wohl die Entscheidung gewesen, doch so mussten die HSC-Fans noch bange Minute überstehen. Die Sprockhöveler warfen nun alles nach vorn, doch mit vereinten Kräften, verbunden mit einer anständigen Portion Glück hielten Beinsen und Co ihren Kasten sauber.

HSC: Beinsen - Müller. Rosowski, Duwe, Uzun ((81 ivancic), Mihajlovic (75. Krieger), Hoppe, Heinrichs, Gohr, Berghorst, Hanemann (90.. Bouasker)

TSG: Staudt - Budde (71. Diame), Coemez (64. Cosgun), Hauswerth, Dytko, Casalino (54. Claus), Kraft, Antwi-Adjej, Femina, Bulut

Tore: 1:0 (42.) Gohr (Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Weller (Siegen)

Zuschauer: 600

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