„Audi-Bande“: Hauptangeklagter zeigt sich aussagebereit

Im Prozess gegen drei mutmaßliche Geldautomaten-Sprenger der sogenannten „Audi-Bande“ hat sich der Hauptangeklagte aussagebereit gezeigt. Das Düsseldorfer Landgericht hatte ihm im Fall eines umfassenden Geständnisses eine Haftstrafe zwischen sechseinhalb und knapp acht Jahren in Aussicht gestellt. Sollten sich die Vorwürfe gegen ihn bestätigen, drohen ihm ohne Geständnis bis zu elf Jahre Haft. Zu einem Geständnis kam es bei der Fortsetzung des Prozesses am Freitag aber noch nicht.

14.06.2019 / Lesedauer: 2 min
„Audi-Bande“: Hauptangeklagter zeigt sich aussagebereit

Die Aufschrift „Landgericht Düsseldorf“ ist am Gebäude des Landgerichtes zu sehen. Foto: Martin Gerten/Archivbild

Die beiden anderen Angeklagten, die nur an jeweils einem nächtlichen Überfall auf Geldautomaten beteiligt gewesen sein sollen, will das Gericht im günstigsten Fall bei umfassenden Geständnissen zu zweieinhalb und dreieinhalb Jahren Haft verurteilen.

Seit mehreren Jahren sorgt die sogenannte „Audi-Bande“ nicht nur in Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Der Hauptangeklagte war laut Anklage an der Sprengung von sieben Geldautomaten in NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt, die beiden anderen Angeklagten an je einer der Explosionen. Die 26, 28 und 31 Jahre alten Männer sind Niederländer aus Utrecht. Ihnen wird schwerer Bandendiebstahl und das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen.

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