Auch unbekannte Apfelsorten konnten Besucher auf Hof Giesebrecht probieren

Obst- und Markttag

Alkmene, Santana oder Berlepsch. Nie gehört? Kein Problem. Beim 22. Obst- und Markttag auf dem Hof Giesebrecht konnten Besucher nicht nur diese drei allergikerfreundlichen Apfelsorten testen.

Niederaden

, 14.10.2018, 14:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch unbekannte Apfelsorten konnten Besucher auf Hof Giesebrecht probieren

Sophie Richter (l.) und Julia Giesebrecht ließen sich Äpfel schmecken. © Foto: Michael Blandowski

Es war wieder viel los am Samstag (13. Oktober) auf dem Hof Giesebrecht in Niederaden. Dort lockte ein buntes Programm.

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So war der Obst- und Markttag auf dem Hof Giesebrecht

Ein vielfältiges Programm gab es am Samstag beim Obst- und Markttag auf dem Hof Giesebrecht in Lünen-Niederaden.
14.10.2018
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Die Mibestimmung der mitgebrachten Apfelsorte stand bei den Marktgästen weit oben auf der Agenda.© Foto: Michael Blandowski
Der vierjährihe Johann wagte mit der sechsjährigen Schwester Clara eineFahrt mit dem Formel-Eins-Wagen.© Foto: Michael Blandowski
Der siebnjährigen Lara bereitete das Kürbisschnitzen viel Spaß.© Foto: Michael Blandowski
Die Damen vom "Soroptimist International Europa" waren auch mit einem Verkaufsstand vertreten. Dabei war auch Mitgabstgeberin Annette Giesebrecht (2.v.l.).© Foto: Michael Blandowski
Hausherr Wolf-Dieter Giesebrecht und Ruth Podchull ließen sich die Äpfle schmecken.© Foto: Michael Blandowski
Eine Fahrt mit dem Apfelkisten-Express stand beim Nachwuchs hoch im Kurs.© Foto: Michael Blandowski
Auch die "Oldtimerfreunde Husen-Kurl" waren beim Obst- und Markttag auf dem Hof Giesebrecht mit von der Partie.© Foto: Michael Blandowski
Auch die "Oldtimerfreunde Husen-Kurl" waren beim Obst- und Markttag in Niederaden mit von der Partie.© Foto: Michael Blandowski
Eine Abordnung der "Oldtimerfreunde Husen-Kurl" fand am Samstag mit den nostalgischen Fahrzeugen den Weg nach Niederaden, zum 22. Obst- und Markttag auf dem Hof Giesebrecht.© Foto: Michael Blandowski
Hm, das schmeckt. So das Fazit von Apfelkennerin Theresa Richter.© Foto: Michael Blandowski

An Marktständen gab es Deko-Artikel, vieles für den Garten, Schmuck oder Gartenliteratur. Doch im Mittelpunkt standen Äpfel.

Mehr als 20 Apfelsorten konnten Besucher kennenlernen und dabei auch probieren. Ein Pomologe, ein Apfelexperte, bestimmte die Sorte mitgebrachter Äpfel. Auch Obstveredlung wurde gezeigt.

Einen Tag zum Bummeln

„Wir möchten uns auch überregional präsentieren. Jeder, der Freude am Bummeln hat, und einen schönen Tag erleben möchte, ist bei uns heute gut aufgehoben“, erklärte Anne Marleen Giesebrecht kurz nach der Eröffnung. Die Besucher ließen sich nicht lange bitten. Wiesen vor dem Hof Giesebrecht dienten als Parkfläche, viele Gäste aus der nahen Umgebung kamen auch mit dem Fahrrad, um auf dem Hof von Annette und Wolf-Dieter Giesebrecht Programm und Atmosphäre zu genießen.

Besucherin will wiederkommen

„Ich habe davon aus dem Internet erfahren. Ich finde, der Markt ist schön gestaltet und wirkt nicht kommerziell. Es macht einfach Spaß hier. Mein zweijähriger Sohn Jakob dreht schon auf dem Kinderkarussell seine Runden. Sicherlich werde ich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein“, so Katharina Gungl. Kinder konnten mit dem Apfelkistenexpress fahren, eine Runde im Karussell drehen und sich beim Klettern die Zeit vertreiben.

Oldtimer kamen gut an

Anklang fanden auch die aneinandergereihten Oldtimer, aufgestellt auf der Wiese neben dem Teich. Große Aufmerksamkeit und staunende Blicke gab es bei der Einfahrt der Oldtimerfreunde Husen-Kurl.

Leckeres aus dem Hofladen, von der Käserei, aus der Backstube und vom Grill rundeten die Veranstaltung ab. Alleinunterhalter „Migenda“ sorgte für Stimmung.

Werbung für Berufsbild „Baumschüler“

Nur mäßig besucht war das erstmals eingerichtete Baumschulenkino. „Hier kann sich jeder interessierte Gast über das Thema Großbaumbepflanzung und Veredlung informieren. Hauptsächlich wird jedoch der Beruf Baumschüler vorgestellt. Viele kennen dieses Berufsbild nicht. Die Ausbildungszeit für Gartenbau Fachrichtung Baumschule dauert zwischen zwei bis drei Jahre. Danach kann man noch ein Studium draufpacken. Ein großes Plus ist die spätere Arbeitsplatzsicherheit“, warb Hausherr Wolf-Dieter Giesebrecht für das Berufsbild.

Annette Giesebrecht zieht positive Bilanz

„Ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden. Das gute Wetter spielt uns natürlich auch in die Karten. Insbesondere die Apfelprobiertheke kommt bei den Gästen gut an“, so dass positive Fazit von Annette Giesebrecht am frühen Nachmittag.

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