Auch die „jüngste“ Stadt im Kreis altert immer weiter

Statistik

04.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bergkamen ist statistisch gesehen zwar noch die „jüngste“ Stadt im Kreis Unna mit dem niedrigsten Durchschnittsalter. Dennoch ist der Anteil älterer Menschen in den vergangenen gut 30 Jahren stark gestiegen.

Laut Statistik waren die Bergkamener im Jahr 1987 im Durchschnitt 36 Jahre alt. Im Jahr 2018 lag dieser Wert schon bei 43 Jahren. Damit ist Bergkamen übrigens die einzige Stadt im Kreis, die im Landesschnitt liegt. In allen anderen Kommunen im Kreis Unna ist die Bevölkerung im Durchschnitt etwas älter als in ganz NRW.

Trotzdem ist der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung auch in Bergkamen groß, mit steigender Tendenz. Ende 2018 waren 20,3 Prozent der Menschen, die in Bergkamen gemeldet sind, älter als 65 Jahre. Insgesamt waren das 9891 Menschen. 5,9 Prozent der Bergkamener oder 2881 in absoluten Zahlen waren sogar 80 Jahre oder älter.

Die Statistiker gehen davon aus, dass die Zahlen weiter steigen. 2022 sollen schon 21,7 Prozent aller Bergkamener oder umgerechnet 10.328 Menschen über 65 Jahre alt sein. 80 Jahre und älter sind das voraussichtlich 6,4 Prozent der Einwohner oder 3121 Menschen.

Der Anteil der älteren Menschen von allen Stadtteilen übrigens in Bergkamen-Mitte am höchsten. Das ist allerdings für die Sozialdezernentin nicht besonders erstaunlich: In diesem Stadtteil befinden sich auch fast alle Bergkamener Seniorenheime.

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