Auch Herbst in NRW äußerst warm und trocken

Nach dem Rekordsommer ist auch der Herbst in NRW ungewöhnlich warm und trocken ausgefallen. Diese vorläufige Bilanz zog der Deutsche Wetterdienste (DWD) nach Angaben vom Donnerstag. Schon das Wetter im Frühjahr und im Sommer sei ungewöhnlich warm gewesen. Von September bis November habe sich das fast unverändert fortgesetzt. Kältere oder feuchtere Abschnitte blieben kurz und selten.

29.11.2018, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

In NRW wurde dabei der heißeste Tag des Herbstes verzeichnet: Am 18. September wurden in Köln-Wahn sowie in Pabsdorf in Sachsen-Anhalt 33,1 Grad gemessen. Und selbst im Oktober gab es noch meteorologische Sommertage - also Tage, an denen Spitzentemperaturen von mehr als 25 Grad erreicht werden. Etwa in Düsseldorf wurden sieben solcher Tage gemessen.

Mit 10,8 Grad lag der Temperaturdurchschnitt im Herbst in NRW um 1,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode. Damit lag das Bundesland auch etwas über dem Bundesschnitt von 10,5 Grad. Dabei gab es 425 Sonnenscheinstunden. Der Sollwert betrug nur 294 Stunden. Zudem regnete es rund 95 Liter je Quadratmeter - statt des Referenzwertes von 208 Litern.

Weitere Meldungen
Meistgelesen