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Asphalt-Schäden auf der A1 bei Lichtendorf behoben

Lastwagen-Unfall

Ein Lkw ist Dienstag auf der A1 in ein Stau-Ende gerast. Nach dem Unfall musste eine Fahrbahn gesperrt werden. Viel schneller als gedacht konnte die Spur jetzt wieder freigegeben werden.

Schwerte/Dortmund

, 03.07.2018
Asphalt-Schäden auf der A1 bei Lichtendorf behoben

In Höhe der Raststätte Lichtendorf muss nach einem Unfall die rechte Spur gereinigt werden. © Bernd Paulitschke

Update, Mittwoch, 15.15 Uhr

Viel schneller als gedacht sind die Schäden am Asphalt behoben worden, die rechte Fahrspur der A 1 in Richtung Köln ist wieder freigegeben: Nachdem die Autobahnmeisterei Hamm am Dienstag noch pessimistisch war, gab Sprecher Markus Migletti am Mittwochnachmittag Entwarnung. „Wir haben eine Firma gefunden, die den Schaden schnell ausbessern konnte“, so Migletti. Der Verkehr rollt an der Unfallstelle also wieder auf allen Fahrspuren.

Ursprungsmeldung, Dienstag, 14.51 Uhr:

Es passierte am Montagabend gegen 23.30 Uhr auf der A1 Richtung Köln – etwa bei der Raststätte Lichtendorf. Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus Nienburg bremste laut Angaben der Polizei zu spät. Nahezu ungebremst prallte sein Lastwagen in den Lkw, der auf der rechten Spur das Stau-Ende bildete und in dem ein ebenfalls 40-Jähriger saß, der in Fürstenau wohnt.

Beide Lkw rutschten durch die Wucht des Aufpralls rund 50 Meter weit. Der vordere Lastwagen verlor seinen Anhänger, der umkippte und aus dem viele Pakete auf die Autobahn fielen. Die Zugmaschine wiederum wurde in die Leitplanke gedrückt.

Beide Fahrer mussten leicht verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei, die den Sachschaden auf mehr als 300.000 Euro schätzte, musste diesen Teil der Autobahn in Richtung Köln für mehrere Stunden sperren. Immerhin konnte der Verkehr über die Raststätte Lichtendorf an der Unfallstelle vorbeifließen.

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Asphalt mit offenen Poren wurde zum Problem

Das Problem, das die Autobahnmeisterei beim Aufräumen hatte, waren allerdings nicht die Pakete, sondern der ausgelaufene Diesel. Das erklärte Markus Miglietti, Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW am Dienstagvormittag auf Anfrage. An der Unfallstelle liege offenporiger Asphalt.

Der habe normalerweise mehrere Vorteile: Regen kann durch die erste Asphaltschicht nach unten ablaufen und von dorthin ins Grundwasser gelangen. Außerdem sei der Asphalt gut für Lärmschutz. Die Verkehrsgeräusche würden sich in den Asphaltlöchern verwirren und nicht widerhallen.

Muss neuer Asphalt her?

In diesem Fall hätten die Mitarbeiter schon seit der Nacht versucht, den offenporigen Asphalt zu reinigen, so Miglietti. Am Nachmittag allerdings habe festgestanden: Das klappt nicht.

Die Folge: Die rechte Spur bleibt vorerst gesperrt – bis eine Fachfirma den Asphalt austauschen könne. Und das könne jetzt – zur besten Asphaltier-Zeit – lange dauern, vermutet der Sprecher von Straßen.NRW.

Ein Schritt, der auf der A1 viel Stau zur Folge haben dürfte.

Immerhin sind zwei der drei Spuren seit Dienstag wieder frei.

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