Argumente gegen Verschwörungstheorien

Diskussion im Netz

In Bergkamen tobt die Diskussion um die geräumten Häuser auch mit Verschwörungstheorien. Der Bauherr des neuen Einkaufszentrums macht deutlich, dass er kein Interesse an den Häusern hat.

24.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Die geräumten Häuser sind das wohl zurzeit am meisten diskutierte Thema in Bergkamen. Viele, die sich auch in den sozialen Medien an dieser Diskussion beteiligen, glauben, dass die Räumung der Häuser unnötig und Teil einer Art Verschwörung ist. Zurzeit kursiert auch ein Video „Hilferuf aus NRW“, in dem der Verfasser unter anderem Sozialdezernentin Christine Busch und die Interra AG angreift, die das benachbarte Einkaufszentrum Turmarkaden abreißen und als „Bergkamen Galerie“ neu bauen will.

Eine der Thesen aus dem Netz: Die Eigentümer aus den geräumten Häusern sollten zum Verkauf gedrängt werden, weil die Fläche in das neue Einkaufszentrum integriert werden soll. Vorwürfe die Alexander Dold, der Geschäftsführer der Interra AG aus Düsseldorf als „haltlos“ bezeichnet. Bei den Entwürfen für das Einkaufszentrum habe die Fläche der beiden Häuser keine Rolle gespielt, sagte er. „Wir haben jetzt schon mehr Fläche als wir für das, was wir bauen wollen, benötigen“, sagte Dold. Die Wohnungen hätten bei den Planungen nie gestört – im Gegenteil: Die Mieter in dem neuen Einkaufszentrum benötigten die Bewohner in der Umgebung als Kunden. Ihm täten die Bewohner der geräumten Häuser unendlich leid, sagte Dold. Er lädt den Verfasser des Videos ein, sich die Pläne für das neue Einkaufszentrum anzuschauen, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Busch wies darauf hin, dass sie die Entscheidung zur Räumung nur schweren Herzens getroffen hat. Sie habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht.

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