Arbeitsplätze für Selm: Gespräche mit großem Investor haben „verbindlichen Stand“ erreicht

dzNeuansiedlung

Dass ein großer Investor eine Niederlassung in Selm plant, ist schon seit mehr als einem Jahr Thema. Jetzt haben die Gespräche mit ihm „einen verbindlichen Stand“ erreicht.

Selm

, 08.01.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor zwei Jahren begann das neue Jahr mit einer schmerzlichen Absage: Ein Logistik-Unternehmen, das sich ansiedeln wollte in Selm, hatte damals abgesagt. 2020 scheint dagegen viel besser loszugehen für den Wirtschaftsstandort.

Was Erleichterung und Jubel bei den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung ausgelöst haben dürfte, hört sich im Verwaltungsdeutsch eher nüchtern an:

Ausschuss stellt am 14. Januar die Weichen

„Für die Ansiedlung einer Niederlassung sucht ein Betrieb aus der Branche Logistik eine circa 13 Hektar große Gewerbefläche“, heißt es in der Vorlage für die Ausschusssitzung an Dienstag, 14. Januar, 17 Uhr, im Bürgerhaus am Willy-Brandt-Platz: „Mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna haben die Gespräche mit dem Investor einen verbindlichen Stand erreicht.“

Das Unternehmen - Bürgermeister Mario Löhr hatte 2019 Cordes und Graefe, einen Großhändler für Sanitärtechnik, genannt - will sich an der Werner Straße ansiedeln: rechts vom neuen Kreisverkehr und damit im Anschluss an das Gewerbegebiet „nördlich der Werner Straße“. Es geht um 800 neue Arbeitsplätze, mehr als 200 im ersten Bauabschnitt.

Noch gilt das Grundstück als landwirtschaftliche Fläche. Das muss die Stadt ändern. Der Regionalverband Ruhr hatte bereits signalisiert, grünes Licht zu geben.

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