Arbeitslosengeld trotz Job: Haftstrafe für Altmetallhändler

Weil ein Altmetallhändler aus dem Kreis Lippe trotz hoher Einnahmen Arbeitslosengeld kassierte, ist er zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Er habe in den Jahren 2012 bis 2014 mehrere Anträge auf Arbeitslosengeld gestellt, obwohl er mit dem Altmetallhandel in dieser Zeit mehr als 120 000 Euro eingenommen habe, teilte das Hauptzollamt Bielefeld am Donnerstag mit. Dies verschwieg er dem Jobcenter und erhielt zusätzliche Sozialleistungen von rund 33 000 Euro.

11.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Arbeitslosengeld trotz Job: Haftstrafe für Altmetallhändler

Das Landgericht in Detmold. Foto: Bernd Thissen/Archivbild

Das Urteil wurde vom Landgericht Detmold im Mai gefällt. Wegen seiner Drogen- und Spielsucht wurde der Mann in einer Entzugsanstalt untergebracht. Im Jahr 2011 war der Mann schon einmal wegen Sozialleistungsbetrugs verurteilt worden.

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