Apotheker hat keine Erklärung für Todesfälle

Die zwei Todesfälle nach der Einnahme eines Glukosemittels aus einer Kölner Apotheke stellen den Inhaber der Apotheke nach eigenen Angaben vor ein Rätsel. „Ich bin fassungslos, ich kann es mir nicht erklären“, sagte der Apothekeninhaber Till Fuxius am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Er vertraue auf die Ermittlungen der Polizei. „Dabei bin ich Zeuge nicht Beschuldigter“, betonte der Apotheker.

24.09.2019, 12:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seine Apotheke bleibe geöffnet. Sie habe seit Jahren ihre Patienten gut versorgt und werde dies weiter tun. Selbst hergestellte Arzneimittel würden aber vorerst nicht mehr angeboten. „Das ist eine unvorstellbare persönliche Tragödie“, sagte der Inhaber.

Eine junge Frau und ihr Baby, das die Ärzte per Notkaiserschnitt retten wollten, waren in der vergangenen Woche gestorben. Die Frau hatte nach Angaben der Ermittler ein Glukosegemisch aus der Heilig-Geist-Apotheke in Köln-Longerich eingenommen. Die Stadt Köln hat der Apotheke vorerst untersagt, selbst produzierte Medikamente zu verkaufen.

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