Anwalt: Boxer Felix Sturm müsste Montag freikommen

Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte Profi-Boxer Felix Sturm müsste nach Einschätzung seines Anwalts am Montag (23. Dezember) aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Die geforderte Kaution von 300 000 Euro stehe mittlerweile zur Verfügung, sagte sein Anwalt Nils Kröber am Freitag. Der zu hinterlegende bosnische Reisepass sei erst am Freitag in Köln eingetroffen.

20.12.2019, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anwalt: Boxer Felix Sturm müsste Montag freikommen

Felix Sturm, ehemaliger Box-Weltmeister im Mittelgewicht, steht in einem Gerichtssaal. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Sturm wird in dem Prozess vorgeworfen, zwischen 2008 und 2015 rund 5,8 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Kröber sagte, der Vorwurf habe sich im Verlauf des Prozesses auf eine Hinterziehungssumme in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro verringert.

Ferner wird Sturm beschuldigt, gegen das Anti-Dopinggesetz verstoßen zu haben. Er soll beim Kampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow im Februar 2016 die verbotene Substanz Stanozolol eingenommen haben. In einer Gerichtsverhandlung im vergangenen Monat hatte der 40 Jahre alte Boxer die Vorwürfe teilweise zurückgewiesen.

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