Anti-Drogen-Demonstration soll die Stadt aufrütteln

Stadtschulpflegschaft

Drogenprävention, Mobbing und ein sicherer Schulweg – diese Themen stehen auf der Agenda der Stadtschulpflegschaft (SSPL). Sie hat für 2019 ambitionierte Projekte geplant.

Lünen

, 05.12.2018, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anti-Drogen-Demonstration soll die Stadt aufrütteln

Sylvia Quandt (3.v.l.) wurde als Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft wiedergewählt. Ihr zur Seite stehen Eva Till (5.v.l.) als neue 2. Vorsitzende, der wiedergewählte Pressesprecher Robert Goelzner (l.) sowie als Beisitzer: Ingo Bohr, Jennifer Gennies, Heiko Rattay, Eva Wiesjahn, Nicole Kleine und Kenan Közen. © Foto: Beuckelmann

Bei der Vollversammlung am Dienstag (4.12.) in der Ludwig-Uhland-Realschule stellte die Stadtschulpflegschaft ihre Pläne für 2019 vor. Zudem wurde der Vorstand neu gewählt.

„Volle Kraft voraus“ lautet jetzt die Devise für Sylvia Quandt, die als Vorsitzende einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt wurde. Ihr zur Seite stehen Eva Till als neue 2. Vorsitzende, der wiedergewählte Pressesprecher Robert Goelzner sowie als Beisitzer: Ingo Bohr, Jennifer Gennies, Heiko Rattay, Eva Wiesjahn, Nicole Kleine und Kenan Közen.

Menschen aufrütteln

Halbjährlich solle ein Projekt umgesetzt werden, so Goelzner. Im April sei eine große Aktion auf dem Willy-Brandt-Platz geplant als Anti-Drogenkampagne mit einem „Sternmarsch“ Lüner Schulen, um Menschen aufzurütteln und ein Zeichen zu setzen gegen Drogen jedweder Art. „Die Stadt Lünen steht dahinter“, betonte Robert Goelzner.

Derzeit gehe es darum, die Umsetzung zu planen und Sponsoren zu finden, da die Stadtschulpflegschaft keine finanziellen Mittel hat, um das Projekt alleine umzusetzen. Zudem zählt sie auf die Hilfe von Kooperationspartnern wie die Streetworker der Stadt, den präventiven Jugendschutz der Stadt und die Jugendkontaktbeamten der Polizei. Angesprochen werden sollen die siebten bis neunten Klassen.

Sammelparkplätze ein richtiger Schritt

Als weitere Projekte möchte die SSPL im Herbst 2019 wieder ein jahrgangsübergreifendes Theaterstück für interessierte Schulen zum Thema Mobbing im Lükaz anbieten. Auch für einen sicheren Schulweg möchten sich die engagierten Elternvertreter einsetzen. Wenn es gelingt, im Kontext mit der Stadt sogenannte Eltern-Sammelparkplätze für Grundschulen einzurichten, könnte ein Schritt in die richtige Richtung geleistet werden, so die SSPL.

Mit großem Interesse hörten sich Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung, Siegfried Störmer (stellv. Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung) sowie Ellen Pilzecker (Präventiver Jugendschutz der Stadt Lünen) die geplanten Projekte an, erklärten ihre Gesprächsbereitschaft und zeigten Anerkennung und Wohlwollen für die Pläne der SSPL.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Geschenke-Aktion
Nach Schrott in Weihnachtspäckchen: Auch die Tafel in Lünen denkt über Änderungen nach
Hellweger Anzeiger Kolumne „Jetzt mal unter uns“
Warum das Lüner Job-Speed-Dating ein Argument für das bedingungslose Grundeinkommen ist
Meistgelesen