Anschlag: Terrorforscher kritisiert Internetkonzerne

16.03.2019, 07:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem tödlichen Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch hat der Terrorismus-Experte Peter Neumann mehr Hilfe von Internetkonzernen im Anti-Terror-Kampf eingefordert. Zwar sei eine hundertprozentige Live-Überwachung von YouTube, Facebook und anderen Online-Plattformen zum Aufspüren blutrünstiger Terrorpropaganda unrealistisch, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dennoch könnten die Unternehmen mehr tun als bislang, um etwa die Übertragung von Attentaten zu erschweren. Der Täter hatte seine Tat gefilmt. Die Bilder übertrug er live ins Internet.

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