Anreise von Braunkohle-Gegnern erschwert

Die Polizei hat am Samstagmorgen für etwa zwei Stunden den Bahnverkehr eingeschränkt, um die Anreise von Braunkohle-Gegnern zum Rheinischen Revier zu verhindern. Laut einer Polizeisprecherin hielten in Viersen am Samstagmorgen zwischen 7.40 Uhr und 9.35 Uhr keine Züge, die Richtung Mönchengladbach fuhren.

22.06.2019, 10:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anreise von Braunkohle-Gegnern erschwert

Ein Wasserwerfer und ein Räumpanzer der Polizei stehen auf einem Feld am Rande vom Braunkohle Tagebau Garzweiler. Foto: David Young

Die Klima-Aktivisten von „Ende Gelände“ wichen nach Angaben der Sprecherin unter anderem auf Busse aus, um zu einer Demonstration gegen Braunkohle-Verstromung in Hochneukirch zu gelangen. Die Polizei wollte die Aktivisten aber erst einsteigen lassen, wenn sie ihre „Schutzbewaffnung“ ablegten. Darunter versteht die Polizei zum Beispiel Schutzbrillen oder Helme, die vermuten ließen, dass die Betroffenen nicht an einer friedlichen Versammlung teilnehmen wollten, so eine Sprecherin der Polizei Aachen.

Die Polizei twitterte gegen 9.45 Uhr, dass nun auch ein weiterer Zug Teilnehmer zur Demo bringe. Wie es zu dieser Wende kam, konnte die Pressestelle zunächst nicht sagen.

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