Anklage nach Crash: Fahrer mutmaßlich vom Handy abgelenkt

Weil er abgelenkt durch sein Smartphone einen tödlichen Unfall verursacht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft einen 29-jährigen Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Er war in Salzkotten (Kreis Paderborn) im April mit einer Mutter und ihren zwei Kindern zusammengestoßen, die auf Fahrrädern vor ihm auf der Straße unterwegs waren. Die 37-Jährige Mutter starb. Die zum Unfallzeitpunkt drei beziehungsweise sechs Jahre alten Töchter wurden schwer verletzt.

09.12.2019, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Staatsanwaltschaft geht laut Mitteilung von Montag davon aus, dass der Beschuldigte während der Fahrt auf seinem Handy zwei WhatsApp-Nachrichten las und beantwortete. Dadurch soll er so abgelenkt gewesen sein, dass er die Mutter mit dem kleinen Mädchen im Kindersitz und das daneben radelnde zweite Kind übersah. Der Beschuldigte habe die Vorwürfe während der Ermittlungen eingestanden und sei tief betroffen durch das Geschehen, hieß es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

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