Andrich nach überstandener Gelbsperre: „Muss cleverer sein“

Trotz der ersten Gelbsperre in der Fußball-Bundesliga für einen Spieler des 1. FC Union Berlin will Robert Andrich seine Art auf dem Feld grundsätzlich beibehalten. „Ich hoffe nicht, dass ich bald wieder gesperrt bin. Ich werde meine Spielweise nicht ändern“, sagte der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler am Montag. „Ich hätte mir aber in gewissen Situationen eine Karte ersparen können. Ich muss cleverer sein.“

25.11.2019, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andrich nach überstandener Gelbsperre: „Muss cleverer sein“

Unions Robert Andrich. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Bis zu seiner fünften Gelben Karte beim 3:2-Sieg beim FSV Mainz 05 absolvierte der Neuzugang von Zweitligist 1. FC Heidenheim jede Ligapartie von Beginn an. Am Freitag (20.30 Uhr/Sky) in der Partie beim FC Schalke 04 steht der frühere Herthaner vor der Rückkehr in die Anfangsformation. Bei Union gehört er zu den größten positiven Überraschungen in der Bundesliga.

Andrich findet, dass auf seiner Position im zentralen Mittelfeld Zweikämpfe an der Grenze ein bisschen dazu gehören. „Da ist unsere Spielart. Wir müssen ans Limit gehen und die 50:50-Situationen gewinnen. Wenn nicht, ist es eben ein Foul“, sagte er. Den 2:0-Sieg gegen Tabellenführer Mönchengladbach erlebte der frisch verheiratete Andrich emotional auf der Tribüne mit. Er sei nervöser gewesen, als wenn er selbst spielen würde, sagte der gebürtige Potsdamer.

Nach vier Pflichtspiel-Siegen in Serie rechnet sich Andrich auch auf Schalke etwas aus. „Es ist einiges möglich, wenn wir wieder so giftig und läuferisch so gut sind und spielerische Akzente setzen können.“

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