An brennendem Auto vorbeigefahren: Busfahrer widerspricht

Ein Busfahrer, der in Mettmann an einem brennenden Auto einfach vorbeigefahren sein soll, wollte nach eigenen Angaben seine Fahrgäste schützen. Er sei nach eigener Darstellung weitergefahren, um zu verhindern, das sein Bus Feuer fängt, sagte die Geschäftsführerin des Hattinger Unternehmens Schiwy, Gabriele Engelhard, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Danach habe er angehalten, um zu helfen. Zu dem Zeitpunkt hätten aber andere Helfer das Feuer bereits gelöscht. „Wir sehen den Schilderungen nach kein Fehlverhalten“, sagte Engelhard. Bei dem Fahrer handele es sich um einen langjährigen, verantwortungsvollen Mitarbeiter.

25.10.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach ersten Polizeiangaben soll der Busfahrer am Dienstag an dem im Motorraum brennenden Wagen einer 86-Jährigen einfach vorbeigefahren sein, ohne zu helfen. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung auf. Zum Stand der Untersuchungen machte die Behörde am Freitagnachmittag keine Angaben.

Zeugen hatten laut Polizei berichtet, sie hätten den Busfahrer, der einen Feuerlöscher an Bord gehabt habe, um Hilfe gebeten. Er habe sich auch geweigert, Insassen, die helfen wollten, aussteigen zu lassen. Diesem Verlauf habe der Fahrer widersprochen, erklärte das Busunternehmen. Er sei in der Absicht, erst seinen Bus sicher abzustellen, wenige Meter weitergefahren. Der Fahrer war demnach im Auftrag der Rheinbahn auf der Linie 749 unterwegs.

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