Amtsgericht Detmold: Vierte Anklage im Missbrauchsfall Lügde

Rund um den Missbrauchsfall Lügde gibt es eine vierte Anklage. Das geht aus einem Bericht von Justizminister Peter Biesenbach (CDU) an den Rechtsausschuss des NRW-Landtags hervor. Der Direktor des Amtsgerichts Detmold bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Eingang der Anklage beim Jugendschöffengericht. „Zum Tatzeitpunkt war der Angeschuldigte noch Jugendlicher“, sagte Michael Wölfinger am Montag. Weitere Details zur Person oder den Vorwürfen wollte der Direktor des Amtsgerichts nicht nennen. Über die Annahme der Anklage muss jetzt das Amtsgericht entscheiden.

17.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Amtsgericht Detmold: Vierte Anklage im Missbrauchsfall Lügde

Ein Polizeiauto steht vor dem versiegelten Campingwagen des mutmaßlichen Täters. Foto: Guido Kirchner/Archivbild

Die drei Anklagen gegen die Hauptbeschuldigten im Missbrauchsfall Lügde werden wegen der Schwere der Straftaten in der höheren Instanz am Landgericht Detmold verhandelt. Der Prozess gegen drei Männer aus Lügde (56), Steinheim bei Höxter (34) und Stade in Niedersachsen (49) wegen hundertfachen sexuellen und schweren sexuellen Kindesmissbrauchs beginnt am 27. Juni.

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