Amnesty: Sicherheitskräfte erschießen Demonstranten im Sudan

25.12.2018, 23:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sudanesische Sicherheitskräfte haben Menschenrechtlern zufolge bei Protesten gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung mindestens 37 Menschen erschossen. Amnesty International forderte die Regierung in Khartum auf, „weiteres Blutvergießen zu verhindern“. Die Erhöhung von Brotpreisen hatte die Proteste vergangene Woche ausgelöst, die dann auf mehrere Landesteile übersprangen. Heute gingen Tausende Menschen in der Hauptstadt Khartum auf die Straßen. Einige Demonstranten riefen unter anderem zum Sturz des Regimes auf, wie ein dpa-Reporter berichtete.

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