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Alte Farbeimer und Bierflaschen verärgern Umweltschützerin

Illegale Müllentsorgung

Mechthild Goldberg wohnt in Langern. Sie geht jeden Tag mit ihrem Hund spazieren und liebt die Natur. Aber in letzter Zeit fallen ihr immer wieder Dinge auf, die nicht in die Natur gehören.

Werne

von Leandra Stampoulis

, 06.08.2018
Alte Farbeimer und Bierflaschen verärgern Umweltschützerin

Mechthild Goldberg hat eine Menge Müll in den Büschen von Langern gefunden. © Leandra Stampoulis

Plastikbehälter mit Farbe darin, Schläuche, altes Kinderspielzeug, Dosen mit Chlortabletten für den heimischen Pool und leere Bierflaschen. Meistens findet Mechthild Goldberg diese Dinge verteilt am Wegesrand in den Büschen. „Der Weg hier am Gerlingbach rein, ist eigentlich ein Weg für Spaziergänger und sonst nur für Anlieger frei,“ sagt Goldberg.

Selbstständiges Müllsammeln

Immer wieder sammelt sie den illegal entsorgten Müll in der Umgebung ein und entsorgt ihn. Und da ist inzwischen schon einiges zusammengekommen. Manche Dinge – wie zum Beispiel Farbeimer – verärgern sie besonders. So etwas sei schließlich stark umweltbelastend, sagt sie.

Alte Farbeimer und Bierflaschen verärgern Umweltschützerin

Plastikbehälter mit Farbe, Schläuche, altes Kinderspielzeug – die Müllarten sind vielseitig. © Leandra Stampoulis

Es sei in letzter Zeit immer schlimmer geworden, meint die Landschaftsschützerin, die sich einst gegen den Bau eines Industriegewerbes in Langern eingesetzt hat: „Wir haben es hier so schön, die Wälder und Felder und die Natur sind toll. Ich verstehe nicht, wieso Menschen ihren Müll hier in die Natur werfen.“

Immer wieder Anzeigen

Gisbert Bensch von der Stadt Werne erklärt, dass öfter mal Anrufe von Bewohnern kommen, die Müll finden. „Wenn wir Anhaltspunkte zur Identität des Entsorgers finden, gibt es direkt eine Strafanzeige. Oder wir schalten Anzeigen gegen unbekannt.“

Wenn Anzeigen gegen unbekannt geschaltet werden, kümmert sich die Polizei darum und sucht nach Zeugen. Zum Beispiel, wenn die Berge an Müll sehr groß sind und man sehen kann, dass große Mengen mit Autos abgeladen wurden, erklärt Ute Hellmann von der Polizei Unna auf Anfrage unserer Redaktion.

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