Als Touristen ins Münsterland

23.08.2019, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es gab eine Zeit, als ich in Legden wohnte: ein kleines Dorf, das jährlich einen großen Markt ausrichtet, den Düstermühlenmarkt. Damals habe ich immer gelächelt, wenn es so weit war. Ich wusste: Diese Traditionsveranstaltung, auf der es Hühner, Gänse und Trecker zu kaufen gibt, ist vor allem etwas für auswärtige Gäste. Für solche, die sich einmal anschauen wollen, wie das Münsterland so tickt. Für Touristen. Für die anderen. Nun wohne ich am Rande des Ruhrgebiets. Mein Liebster schlug vor: „Lass uns doch mal zu diesem Markt fahren.“ Der sei am Sonntag und Montag ganztägig.“ Das ist Perspektivwechsel, meint Ihre Sylvia vom Hofe

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