Alle zweieinhalb Stunden wird in NRW ein Auto geklaut

Ein Schlag gegen die Autoscheibe, ein manipulierter Chip, ein geklauter Schlüssel: Autodiebe haben viele Möglichkeiten, einen Wagen zu stehlen. Zwar schlagen sie in NRW immer seltener zu. Dafür wird die Beute zunehmend wertvoller.

23.10.2018, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Autodiebe haben im vergangenen Jahr deutlich seltener zugeschlagen, dafür wird ihre Beute immer wertvoller: Insgesamt sei die Zahl der gestohlenen Autos im Vergleich zum Vorjahr mit 3729 versicherten Fahrzeugen um zehn Prozent zurückgegangen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mit. Allerdings waren die gestohlenen Autos erheblich teurer. Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer laut GDV für jeden Diebstahl über 19 900 Euro - das sind rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut Verband lag der wirtschaftliche Schaden bei fast 74,3 Millionen Euro.

Besonders häufig waren Autodiebe in Köln, Düsseldorf und Dortmund unterwegs. „In diesen drei Städten ist nicht nur die Diebstahlgefahr höher als im Rest des Landes, die gestohlenen Autos sind zudem auch überdurchschnittlich teuer“, teilte der GDV mit. Für ein in Düsseldorf gestohlenes Auto zahlten die Versicherer im Schnitt mehr als 30 300 Euro, in Köln waren es rund 25 900 Euro und in Dortmund fast 24 800 Euro.

„Hoch im Kurs standen vor allem luxuriöse SUVs und Limousinen von Premium-Herstellern“, hieß es weiter. Besonders oft klauten Diebe demnach Modellen der Q7-Modelle von Audi und X5-SUVs von BMW ebenso wie Limousinen der Mercedes-Benz S-Klasse und der BMW 7er-Reihe.

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