Alkohol nicht nur im Bart: Führerschein weg

Eine Trunkenheitsfahrt mit dem E-Bike und eine negative Prognose hat einen Mann aus dem Kreis Düren den Führerschein gekostet. Wie das Verwaltungsgericht Aachen am Dienstag mitteilte, hatten Gutachter seine Angaben, dass er nach dem Vorfall nur noch etwa zwei Mal im Monat zwei Biere trinke, als verharmlosend eingestuft. Mit dem Ergebnis der Haarprobe sei das nicht vereinbar. Er war nach einem Unfall mit 2,2 Promille Alkohol im Blut erwischt worden.

17.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alkohol nicht nur im Bart: Führerschein weg

Eine Statue der Justita hält eine Waage in der Hand. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Auch eine ungewöhnliche Erklärung half nicht: Die bei der Haarprobe entnommenen Barthaare würden regelmäßig kosmetisch mit einem alkoholhaltigen Mittel behandelt, erklärte er. Das überzeugte das Gericht nicht. Um das Stoffwechselprodukt ETG im Haar nachzuweisen, müsse Ethanol in Form alkoholischer Getränke in den Körper aufgenommen worden sein. Der Eilantrag des Mannes gegen Entzug der Fahrerlaubnis hatte keinen Erfolg. Der Beschluss ist nicht rechtskräftig.

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