Aktivisten müssen Ersatz-Standort akzeptieren

Klimaaktivisten müssen nach einem Gerichtsentscheid für ihr Protestcamp im Rheinischen Braunkohlerevier einen Ersatz-Standort der Polizei akzeptieren. Das zugewiesene Areal im Westen des Tagebaus Hambach sei zumutbar und rechtlich nicht zu beanstanden, stellten die Richter des Aachener Verwaltungsgerichts am Dienstag fest. Die Polizei hatte das von den Aktivisten vorgeschlagene Landschaftsschutzgebiet aus Naturschutzgründen abgelehnt. Das Bündnis kündigten Beschwerde am Oberverwaltungsgericht in Münster an.

23.10.2018, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aktivisten müssen Ersatz-Standort akzeptieren

Aktivisten müssen Ersatz-Standort akzeptieren. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Zum Zeitpunkt der Entscheidung hatte Ende Gelände bereits mit dem Bau seines Camps für 3000 erwartete Teilnehmer begonnen, machte aber keine Angaben zum konkreten Standort. Die Polizei unternahm nach eigenen Angaben zunächst nichts dagegen und beobachtete die Situation.

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