Aktivisten blockieren Bochumer „Ruhrpark“

Protest

Am Montagmorgen haben Aktivisten die Zufahrt zum Bochumer „Ruhrpark“ blockiert. Der Protest soll sich gegen den „Konsumrausch“ richten. Die Polizei nahm zwei Personen in Gewahrsam.

Bochum

23.12.2019, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aktivisten blockieren Bochumer „Ruhrpark“

Aktivisten sorgten am Montagmorgen für einen Polizeieinsatz am Bochumer „Ruhrpark“. © dpa

Etwa 15 linke Aktivisten haben laut Polizei am Montagmorgen eine Zufahrt zum Einkaufszentrum „Ruhrpark“ in Bochum blockiert. Die Aktivisten wollten nach eigenen Worten gegen den „Konsumrausch“ vor Heiligabend protestieren.

Zwei Blockierer wurden in Gewahrsam genommen. Die Polizei räumte die Blockade am Morgen bereits teilweise, zunächst sei es noch zu leichten Verkehrsbehinderungen gekommen, so ein Sprecher.

LKW, Betonfässer und Sperrmüll

Wie aus Tweets der Aktivisten hervorgeht, hatten sie die Blockaden bereits in der Nacht errichtet. Nach Angaben von Radio Bochum sollen die Aktivisten die Straße mit einem LKW und Sitzblockaden versperrt haben. Zusätzlich soll Sperrmüll auf der Straße platziert worden sein.

„Sie saßen auf Sofas, Sesseln, manche hatten sich aber auch an Betonfässern angekettet“, so der Polizeisprecher. Gegen 6.10 Uhr hätten Zulieferer dann die Blockade gemeldet.

Bengalos seien von den Aktivisten abgebrannt worden. Gegen Morgen hockten noch vier Menschen in einer Konstruktion, die sich über der Zufahrt befindet.

Die anderen Barrikaden wurden von der Polizei zur Seite geräumt. Der Verkehr wurde von der Polizei auf andere Parkplätze des Einkaufszentrums umgeleitet.

Der Ruhrpark hat seit zehn Uhr ganz normal geöffnet. Der Verkehr wird durch die Arbeit der Polizei noch beeinträchtigt.

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen