Ärger am Bahnhof: Wild abgestellte Fahrräder geben ein schlechtes Bild für Werne ab

Forderung der FDP

Die FDP sorgt sich um ein Aushängeschild der Stadt. Sie stellt fest: „Der Bahnhofsvorplatz ist ein Trauerspiel.“ Vor allem die kreuz und quer geparkten Fahrräder sind der Partei ein Dorn im Auge.

Werne

, 25.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ärger am Bahnhof: Wild abgestellte Fahrräder geben ein schlechtes Bild für Werne ab

Die kreuz und quer abgestellten, zum Teil umgekippten Fahrräder am Bahnhofsvorplatz sind der FDP ein Dorn im Auge. © Claudia Lange

„Als erster Eindruck unserer Stadt ist der Bahnhofsvorplatz ein wahres Trauerspiel. Hier bietet sich ein trostloses und chaotisches Bild“, sorgt sich die Fraktionsvorsitzende der FDP, Claudia Lange.

Immer wieder komme es zu Beschwerden über die Situation auf dem Platz, auf dem Fahrräder kreuz und quer geparkt würden und dauerhaft dort blieben. Es fehlten ausreichend Bügel, um Fahrräder sicher anzuschließen. Oft würden Fahrräder direkt vor der Haustür der Polizei gestohlen.

Ärger am Bahnhof: Wild abgestellte Fahrräder geben ein schlechtes Bild für Werne ab

Die Abstellmöglichkeiten für Räder reichen offenbar nicht aus. © Claudia Lange

Darauf reagiert die FDP mit einem Antrag an den entsprechenden Ausschuss und fordert die Verwaltung auf, auf dem Bahnhofsvorplatz zeitnah große Parkzonen für das Abstellen von Fahrrädern zu schaffen und diese mit ausreichend Bügeln zum sicheren Abschließen der Räder zu versehen.

„Wir hoffen, dass das Ordnungsamt dadurch die Möglichkeit erhält, ähnlich wie in Münster, Räder durch das Ordnungsamt entfernen lassen zu können, wenn sie langandauernd widerrechtlich abgestellt werden“, sagt Claudia Lange.

Ärger am Bahnhof: Wild abgestellte Fahrräder geben ein schlechtes Bild für Werne ab

Die FDP fordert großräumige Parkzonen für Fahrräder, damit solche Bilder der Vergangenheit angehören. © Claudia Lange

Die vorhandenen Fahrradständer seien alle belegt und reichten bei Weitem nicht aus. Die Problematik bestehe seit Langem. FDP-Ortsvorsitzender Artur Reichert: „Darum muss eine Änderung des Zustandes jetzt erfolgen.“

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