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Acht Wochen lang eine Zug-Verbindung weniger nach Dortmund

Bahn-Bauarbeiten

Die Bauarbeiten rücken näher: Weil die Bahn ab Samstag zwischen Dortmund und Hamm viel vor hat, gibt es Einschränkungen für Bahnreisende auch in Lünen. Es gibt aber auch einen Vorteil.

Lünen

, 13.07.2018
Acht Wochen lang eine Zug-Verbindung weniger nach Dortmund

Eine Regionalbahn der Linie RB 51 überquert die Brücke Kamener Straße Richtung Lünen Hauptbahnhof. Mit Beginn der Bauarbeiten gibt es nur noch zwei Verbindungen pro Stunde zwischen Dortmund und Lünen Hbf und umgekehrt. © Peter Fiedler (A)

Die Strecke zwischen Hamm und Dortmund wird knapp zwei Monate gesperrt: von Samstag, 14. Juli, 0 Uhr bis Montag, 10. September, 4 Uhr. Der Grund: Bauarbeiten an Gleisen, Oberleitungen und Bahnhöfen. Wie die Deutsche Bahn jetzt mitteilte, ergeben sich dadurch auch Änderungen für die Lüner Bahnfahrer.

Der Pendelzug der Linie RB 51 zwischen Dortmund Hbf und Lünen fällt aus. Der Stundentakt der RB 51 zwischen Dortmund Hauptbahnhof und Coesfeld bzw. Enschede über Lünen fährt aber planmäßig. In den acht Bau-Wochen gibt es deshalb aber nur noch zwei Verbindungen pro Stunde von Lünen nach Dortmund und umgekehrt.

Bei den Zügen der Linie RB 50 (Münster – Dortmund) entfällt der Halt in Dortmund-Kirchderne. Als Ersatz für die ausfallenden Züge und Halte wird der umgeleitete RE 3 zusätzlich in Dortmund-Derne und Dortmund-Kirchderne und die RE 1 in Preußen halten. Künftig können Lüner also vom Bahnhof Preußen aus über Dortmund, Essen, und Düsseldorf, Köln bis nach Aachen fahren – ohne umzusteigen.

Auf dem 26 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Dortmund und Hamm werden gleichzeitig Gleise erneuert, 36 neue Oberleitungsmasten gesetzt und fünf Kilometer Fahrdraht erneuert sowie insgesamt fünf Bahnhöfe fit für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) gemacht. Um alle Maßnahmen innerhalb des geplanten Zeitraums durchführen zu können, müssen die Arbeiten auch nachts stattfinden.

Die DB versucht, die Lärmbelastung der Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren, bittet jedoch um Verständnis für unvermeidbaren Baulärm, der nicht zu vermeiden ist. Das Investitionsvolumen für diesen Streckenabschnitt beträgt laut Bahn in diesem Jahr mehr als 57 Millionen Euro, bis 2020 werden insgesamt 73 Millionen Euro investiert.