Abschiedsfest für den Bergbau

von Sharin Leitheiser

Bergkamen

, 19.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Abschiedsfest für den Bergbau

Museumsmitarbeiter Tossa Büsing (l.) erklärt Besuchern den Gruben-Ausbau im Lehrstollen. Zum Museumsfest kamen viele ehemaligen Bergleute, die Kindern und Enkelkindern zeigen wollten, wie sie früher gearbeitet habenFrüher haben viele. © Marcel Drawe

Früher haben die meisten Menschen in Bergkamen auf einem Bergwerk gearbeitet. Sie sind mit einem Förderkorb manchmal mehr als 1000 Meter unter die Erde gefahren und haben dort Kohle abgebaut. Seit 17 Jahren schon wird in Bergkamen aber keine Kohle mehr gefördert. Mit dem Steinkohlenbergbau in Deutschland soll Ende des Jahres Schluss sein. Deshalb hat das Stadtmuseum sein Museumsfest in diesem Jahr dem Bergbau gewidmet. Es gibt in dem Museum in Oberaden eine große Abteilung, die sich nur mit dem Bergbau beschäftigt. Im Keller haben frühere Bergleute viele Dinge zusammengetragen, die mit dem Bergbau zu tun hatten – zum Beispiel Werkezeuge, mit denen Bergleute früher gearbeitet haben. Außerdem haben sie im Hof des Museums einen großen Stollen nachgebaut – das ist ein Tunnel, wie es ihn unter der Erde gab und den Besucher sich jetzt anschauen können. Zum Museumsfest gab es sogar einen eigenen kleinen Stollen, durch den Kinder kriechen konnten. Es lohnt sich auch ins Stadtmuseum zu kommen, wenn kein Museumsfest ist. Fast alle Ausstellungsstücke sind immer da. Es gibt dort auch ehemalige Bergleute, die auch Kindern alles genau erklären können.

Meistgelesen