Abriss wegen Gift im Boden

21.12.2018, 18:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abriss wegen Gift im Boden

In der Halle, die teil abgerissen werden muss, lagern Autoteile.

Im Gelände eines Schrottplatzes in Massen ist Gift im Boden. Ein Teil wurde in diesem Jahr schon aufwendig herausgeholt mit einer riesigen Maschine. Irgendwann nächstes Jahr gehen die Arbeiten weiter. Und dafür muss dann auch ein Teil einer großen Halle abgerissen werden. Das Gift ist auch im Boden darunter. Für die Schrottfirma ist das nicht gut, aber es lässt sich nicht ändern.

Die Schrottfirma kann überhaupt nichts für das Gift. Es stammt aus einer zeit vor über 90 Jahren, als auf dem Gelände Steinkohle verarbeitet wurde.

Dabei blieb Schlamm zurück, den die Arbeiter früher einfach in eine Grube gekippt haben. Sie wussten damals nicht, dass dieser Schlamm Menschen krank machen kann. Heute weiß man das. Deswegen muss der Boden auch entfernt werden. Diese ganze Sache kostet einen Haufen Geld: fünf Millionen Euro. Dafür könnte man ungefähr 25 Häuser bauen.

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