Abgeknickter Baum macht Fußgängern an der Wandhofener Straße Probleme

dzÜberwuchs

Kein Durchkommen möglich: Seit mehreren Wochen versperrt ein Baum an der Wandhofener Straße den Fußweg. Fußgänger müssen auf die Straße ausweichen. Warum hat bisher niemand den Ast entfernt?

Wandhofen

, 19.08.2019, 12:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wieder entspannt mit den Enkel spazieren gehen, darauf wartet Wilfred Bürgerhoff seit vier Wochen. Immer wieder muss er gegenüber der Gaststätte Haseneck auf die Straße ausweichen, ein Baum versperrt Fußgängern den Weg. Vor allem für Kinder sei die Situation gefährlich, immer wieder begegne man dort entgegenkommenden Autos. Aber auch die können auf dieser Seite der Fahrbahn schon lange nicht mehr vernünftig parken.

Mehrfach hatte sich Wilfred Bürgerhoff bei der Stadt beschwert, viele Anwohner taten das Gleiche. Wenn ein Ast so stark auf Gehweg und Straße hängt, müsse die Stadt doch etwas machen.

Nicht ganz, heißt es aus dem Rathaus. Denn wenn Sträucher, Hecken oder Bäume von einem privaten Grundstück auf die Straße wuchern, muss der Eigentümer selbst dafür sorgen, dass die Pflanzen zurückgeschnitten werden. Darauf hatte man erst vor wenigen Tagen in einer Pressemitteilung hingewiesen.

Eigentümer muss sich um die Pflanzen kümmern

Der jeweilige Grundstückseigentümer sei verpflichtet, für einen entsprechenden Rückschnitt zu sorgen, hieß es dort. Deshalb hat die Stadt Grundstückseigentümer darum gebeten, regelmäßige Kontrollen ihrer Hecken und Sträucher vorzunehmen und diese, sollten sie auf Straßen und Wege ragen, zurückzuschneiden. So spare man sich Ärger und der SEG und der Stadt Schwerte einen hohen Verwaltungsaufwand.

Alles was die Stadt also an der Wandhofener Straße machen konnte: den Grundstückseigentümer ausfindig machen, damit er den Gehweg wieder frei schneidet. Dadurch kam es wohl zu der langen Bearbeitungszeit von vier Wochen, vermutet Bürgerhoff. Denn anfangs konnte man den Eigentümer nicht eindeutig identifizieren.

Das sei aber nun gelungen, bestätigte Stadtpressesprecher Ingo Rous am Montag auf Anfrage. Man habe den Eigentümer kontaktiert und der habe versprochen, sich schnellstmöglich um das Problem zu kümmern. Falls nicht, muss er sich übrigens auf ein Bußgeld einstellen.

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