Abgebranntes Affenhaus: Rostocker Zoo verspricht Unterstützung für den Neuanfang

Krefelder Zoo-Brand

Bei dem Brand im Krefelder Zoo in der Silvesternacht sind mehr als 30 Tiere getötet worden. Jetzt sichert der Rostocker Zoo seine Hilfe bei der Planung für einen Neuanfang zu.

Krefeld/Rostock

03.01.2020, 09:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abgebranntes Affenhaus: Rostocker Zoo verspricht Unterstützung für den Neuanfang

Rostocker Zoo verspricht Unterstützung - auch mit Orang-Utans aus der Nachzucht. © Roland Weihrauch/dpa

Nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo hat der Rostocker Zoo seine Hilfe angeboten. „Wir werden schauen, inwieweit wir im Rahmen unserer Nachzucht mit Tieren, zum Beispiel Orang-Utans, helfen können“, sagte Zoodirektor Udo Nagel der „Ostsee-Zeitung“ (Freitag).

Enge Zusammenarbeit zwischen Rostock und Krefeld

Rostocks Zookuratorin Antje Angeli sagte im Gespräch mit NDR 1 Radio MV, man könne bei der Planung für einen Neuanfang helfen. Beide Zoos hätten bereits jetzt eine enge Zusammenarbeit. „Und hier im Zoo leben zwei Gorillas, die von Gorillas abstammen, die im Zoo in Krefeld gelebt haben.“

In der Silvesternacht waren in Krefeld mehr als 30 Tiere bei dem Feuer ums Leben gekommen, darunter mehrere Menschenaffen. Unmittelbar´*nach dem Brand gingen nach Angaben des Zoos Tausende Geldspenden ein.

Karlsruher Zoo: Anteilnahme

Anteilnahme kam unter anderem auch aus dem Karlsruher Zoo: Dort waren bei einem Brand vor fast zehn Jahren im Streichelgehege alle Tiere gestorben. „Deswegen kann man das nun sehr gut nachvollziehen“, sagte der Sprecher des Zoologischen Stadtgartens, Timo Deible.

dpa

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