5G: Schwerte entwickelt Konzepte – doch wann der schnelle Mobilfunk kommt, weiß keiner

Mobilfunk

Es gibt Geld aus Berlin für die Förderung von 5G, dem neuen Mobilfunkstandard. Die Stadt Schwerte bereitet sich vor. Doch wann das schnelle Netz kommt, wissen nur Telekom und Co.

Schwerte

von Julia Dolinsky

, 15.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
5G: Schwerte entwickelt Konzepte – doch wann der schnelle Mobilfunk kommt, weiß keiner

Mobilfunkantennen des Mobilfunkstandard 5G sind an einem Mobilfunkmast angebracht. © dpa

„5G: Mit der fünften Generation gemeinsam in die Zukunft“, so lautet das Motto einer Veranstaltung der Stadt Schwerte im Technopark.

Der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Schwerte, Tristan Richter, stellte im Schwerter TechnoPark das aktuelle Förderprojekt vor und informierte über Chancen und Möglichkeiten von 5G. Schwerte gehört bundesweit zu den 63 kommunalen Gebietskörperschaften, die von dem 5G-Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) profitieren werden und erfolgreich am Wettbewerb der Bundesregierung teilgenommen haben. Jetzt fließen knapp 85.000 Euro Fördergelder nach Schwerte, um tragfähige Konzepte zu entwickeln.

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Mit Fördergeld Anwendungen für 5G entwickeln

Das Geld soll dazu aufgewandt werden um mit Partnern wie den Dortmunder Stadtwerken und dem Fraunhofer Institut Anwendungsszenarien und Geschäftsmodelle für da neue mobile Netz zu entwickeln.

Wann das denn Schwerte erreicht, weiß aber bislang noch keiner. Die drei Mobilfunkbetreiber, die den Zuschlag erhielten, Telekom, Vodafone und Telefonica, haben zunächst nur größere Städte im Visier. Die Telekom plant dabei bislang auch noch nicht mit Dortmund. „Wann das Netz hier ankommt, wissen nur die Betreiber“, betonte Stadtsprecher Ingo Rous auf Anfrage.

Fest steht, dass es kommt. Denn per Vertrag sind die Betreiber in NRW verpflichtet, eine Netzabdeckung von insgesamt 97 Prozent herzustellen.

Innovation durch neue Mobilfunkstandards

„Jeder neue Mobilfunkstandard hat Innovationsschübe gebracht“, sagte Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Er lobt außerdem den großflächigen Glasfaserausbau der Stadtwerke Schwerte. Das Ziel sei es vor allem, neue Wege aufzeigen zu können, um dadurch in die nächste Förderphase zu gelangen.

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