Mutter stirbt nach Messerstichen: Sohn festgenommen

Nach einem Anruf des Sohnes haben Einsatzkräfte dessen Mutter verblutet in ihrer Wohnung im westfälischen Lünen gefunden. Der 21-Jährige habe sich bei der Polizei im fast 400 Kilometer entfernten Neumünster (Schleswig-Holstein) telefonisch gemeldet und angegeben, dass er seine Mutter getötet habe, sagte der zuständige Dortmunder Staatsanwalt Felix Giesenregen am Freitag.

06.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der junge Mann, der bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten sei, wurde in Neumünster festgenommen. Es gebe Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters, das Motiv sei aber noch unklar, sagte Giesenregen der „Bild“-Zeitung. Die Tat habe sich zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen ereignet, während der Mann der Toten und Vater des mutmaßlichen Täters auf Nachtschicht war.

Laut Obduktion starb die 53-Jährige durch Messerstiche im Kopf- und Halsbereich. Sie sei verblutet, sagte der Staatsanwalt. Welchen Bezug der Sohn zu Neumünster habe, war zunächst nicht bekannt. Giesenregen sprach von einigen Merkwürdigkeiten in dem Fall. Eine Mordkommission ermittelt.

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