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24-Jährige aus Lünen mit 110 Stundenkilometern auf dem Wall unterwegs

Wallraser

Sie sei kein Autorennen gefahren, allenfalls ein bisschen schnell unterwegs gewesen. Die Polizei sah das etwas anders und stoppte eine 24-Jährige aus Lünen auf dem Wall in Dortmund.

Lünen

25.07.2018

Eine mutmaßliche Wallraserin aus Lünen musste in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch (25. Juli) ihren Führerschein abgeben, nachdem sie sich offenbar auf dem Ostwall in Dortmund ein illegales Autorrennen geliefert hatte.

Gegen 0.30 Uhr fiel einer Zivilstreife die junge Fahrerin eines weißen BMW auf. Die Lünerin stand mit ihrem Auto an der Kreuzung Schwanenwall/Brüderweg an einer roten Ampel.

Mit der Dashcam gefilmt

Als diese auf Grünlicht umsprang, beschleunigte die junge Frau den BMW enorm und setzte sich dadurch deutlich von anderen Fahrzeugen ab.

Die Beamten schalteten die Dashcam ihres Zivilfahrzeuges ein und filmten die Szenerie. Im weiteren Verlauf beobachteten die Polizisten, wie die junge Fahrerin an jeder Ampel extrem beschleunigte und teilweise mit rund 110 Stundenkilometern den Wall umrundete. Dabei überholte sie auch andere Verkehrsteilnehmer ohne zu blinken.

Gespräche an der roten Ampel

An roten Ampeln konnte zudem beobachtet werden, wie sie sich mit anderen Autofahrern unterhielt und diese augenscheinlich zum „Mitmachen“ bewegen wollte. Im Bereich Burgwall/Burgtor wurde die 24-Jährige aus Lünen angehalten und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der BMW ein Leihwagen ist.

Die 24-Jährige bestritt es, ein Autorennen gefahren zu sein, behauptete, sie sei nur „etwas zu schnell“ unterwegs gewesen.

Die Beamten stellten den Führerschein sicher und untersagten ihr bis auf weiteres das Autofahren.